Der Bundesparteitag von BÜNDNIS DEUTSCHLAND hat in Iserlohn mit einer deutlichen Mehrheit die Weichen für die zukünftige Zusammenarbeit mit Bürger in Wut (BIW) gestellt. Rund 85 Prozent der anwesenden Mitglieder stimmten für die erforderliche Satzungsänderung und erreichten damit die notwendige Zweidrittelmehrheit. Der Bremer Landesverband kann damit künftig wieder unter seinem erfolgreichen Namen „Bürger in Wut“ antreten. Gleichzeitig wurde der Grundstein für ein Schwesterparteien-Modell von BÜNDNIS DEUTSCHLAND und BIW gelegt.
Der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft, Jan Timke, erklärte:
„85 Prozent Zustimmung sind ein eindeutiger Auftrag. Die Mitglieder haben sich bewusst dafür entschieden, die erfolgreiche Marke ‚Bürger in Wut‘ wieder auf die Wahlzettel zu bringen. Bürger erwarten klare Positionen und glaubwürdige Politik. Mit dem Schwesterparteien-Modell verbinden wir die erfolgreiche regionale Verankerung von Bürger in Wut mit dem bundespolitischen Anspruch von BÜNDNIS DEUTSCHLAND. Dieses Modell hat das Potenzial, neue Maßstäbe für die bürgerlich-konservative Zusammenarbeit in Deutschland zu setzen.“
Im Anschluss an die Beschlussfassung stand die vorgezogene Neuwahl des Bundesvorstandes auf der Tagesordnung. Zum Ende seiner Amtszeit erklärte der scheidende Bundesvorsitzende Steffen Große:
„Nach knapp 4 Jahren Amtszeit nach der Gründung ist es Zeit für neue Leute, Führung und Verantwortung übernehmen. Ich freue mich über das deutliche Votum des Parteitages, den Bremer Kollegen die Möglichkeit zu geben, mit dem alten, erfolgreichen Namen ‚Bürger in Wut‘ in den Wahlkampf zu gehen. Das geplante Schwesterparteien-Modell BD/BIW kann bundesweit erfolgreich werden, wenn man es gut ausgestaltet. Das ist nun Aufgabe unserer Amtsnachfolger.“
Mit ihm legten weitere Mitglieder des Bundesvorstandes ihre Ämter nieder. Mangels ausreichender Kandidaturen konnten die vakanten Posten nicht direkt nachgewählt werden. Der verbliebene fünfköpfige Bundesvorstand führt die Partei unter der kommissarischen Führung von Dr. Kevin Deese bis zur Wahl eines neuen Bundesvorstandes kommissarisch weiter. Er wird die Handlungsfähigkeit der Partei sicherstellen und zeitnah zu einem neuen Mitgliederparteitag einladen. Dort werden die Mitglieder dann einen neuen Bundesvorstand wählen und die personellen Weichen für die weitere Entwicklung von BÜNDNIS DEUTSCHLAND stellen.
Folgende Mitglieder des Bundesvorstandes sind zurückgetreten:
- Steffen Große – Bundesvorsitzender
- Carsten Schanz – Stellvertretender Bundesvorsitzender
- Markus Schröder – Stellvertretender Bundesvorsitzender
- Kay-Achim Schönbach – Stellvertretender Bundesvorsitzender
- Tobias Löffelsend – Stellvertretender Schatzmeister
- Christiane Wegner – Stellvertretende Schriftführerin
- Axel Popp – Beisitzer
- Paul Herbst – Generalsekretär






